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Tomate
Die ursprüngliche Heimat der Tomate, einem Nachtschattengewächs, ist Mittel- und Südamerika. Tomaten wurden schon von den Inkas und den Azteken kultiviert. Mitgebracht von seinen Reisen hatte die Tomate Christoph Kolumbus. Über Spanien und Portugal gelangte die Tomate dann schließlich auch nach Mitteleuropa. Den heutigen Namen erhielt die Tomate allerdings erst im 19. Jahrhundert. Zuvor wurde sie als Liebesapfel oder als Goldapfel bezeichnet. Ableiten tut sich der Name Tomate dabei von xitomatl, dem Wort für diese Frucht aus der Aztekensprache. Wildformen der Tomate gibt es von Nord-Chile bis nach Venezuela. Die meisten Formen finden sich dabei jedoch in Mittelamerika. Erstmals beschrieben wurde die Tomate in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Tomate ist die Frucht der Tomatenpflanze. Dabei handelt es sich um eine kräftige krautige Pflanze, die zum Teil einjährig, zum Teil mehrjährig sind. Bei der Frucht handelt es sich um eine drei- bis zehnkammerige Beere. Tomaten enthalten als Hauptbestandteil Wasser, darüber hinaus Vitamin A, B1, B2, C und E, sowie Niacin. Darüber hinaus enthält die Tomate sekundäre Pflanzenstoffe sowie Mineralstoffe, insbesondere Kalium und Spurenelemente.
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