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Theodizee
Die so genannte Theodizee ist ein klassisches theologisches Problem, und zwar für diejenigen Religionen, die von der Existenz eines allmächtigen und allwissenden Gottes ausgehen.
Die Theodizee stellt dabei die Frage, wie die Existenz eben eines solchen Gottes mit der Existenz des Bösen in der Welt vereinbar ist. Von diesem Problem wird bereits im Alten Testament im Buch Ijob berichtet. Darüber hinaus kannte man auch schon im Alten Griechenland dieses Problem. Im Buch Ijob wird dabei von aktiven Eingreifen Gottes in das Weltgeschehen ausgegangen, während man im Alten Griechenland diese göttlichen Eingriffe jedoch ausdrücklich verneinte. Treibende Kraft in Griechenland war dabei Epikur, der mit dieser Einstellung zu einem der ersten Vertreter des Agnostizismus wurde.
Der Begriff der Theodizee selbst wurde von dem Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz geprägt und zwar in seinem Werk aus dem Jahr 1710 - Essais de Théodicée sur la bonté de Dieu, la liberté de l'homme et l'origine du, womit er nachzuweisen versuchte, dass die die Existenz des Übels in der Welt nicht der Güte Gottes widerspreche. Auch der heutige Papst muss sich noch immer mit de Theodizee-Frage beschäftigen.
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