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 Libido - Definitionen, Erklärungen, Bedeutungen und Glossar





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Libido
Als den Libido bezeichnet man den Trieb, der völlig auf die sexuelle Befriedigung ausgerichtet ist. Der Libido ist das Bedürfnis eine sexuelle Lust zu empfinden. Der Libido beim Mann ist stark von der Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron abhängig. Auch bei der Frau ist der Libido hormonabhängig. Geprägt hat den Begriff des Libido von Sigmund Freud. In dessen Thesen nimmt der Libido eine zentrale Stellung ein und durchläuft dabei drei charakteristische Entwicklungsphasen: Die so genannte orale Phase, die so genannte anale Phase und die so genannte phallische Phase. Laut Sigmund Freud führen auftretende Störungen in dieser Libidoentwicklung beim Menschen zu psychischen Störungen. Viele Menschen leiden heute unter einem so genannten Libidoverlust oder einem Libidomangel. Der Libidoverlust und auch der Libidomangel haben ihre Ursachen in psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen. Hierzu zählen zum Beispiel Testosteronmangel oder Depressionen, oder aber Anorexie, sowie auch die so genannte Sexsucht oder die Nymphomanie. Aber auch der Konsum von Drogen kann den Libido verändern, bzw. zu Libidoverlust oder aber zu Libidomangel führen.

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