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Wurzeldruck - Bedeutung Erklärung Definition - Lexikon - Wurzeldruck


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Wurzeldruck
Unter dem Begriff Wurzeldruck ist der Druck zu verstehen, der sich durch Osmose im Wurzelgewebe der Pflanzen aufbaut. Die so genannten Transferzellen des Xylemparenchyms geben dabei durch einen sekundär aktiven Transport osmotisch wirksame Substanzen in die leitenden Elemente des Xylems. Dabei handelt es sich in der Regel insbesondere um so genannte anorganische Ionen. Das so genannte osmotische Potenzial erniedrigt sich in dessen Folge. Dies hat dann ein Einströmen von Wasser zur Folge. Wasser von der Wurzeloberfläche folgt dabei dem osmotischen Potenzialgefälle im im Apoplasten und Symplasten und zwar hin bis zur Endodermis. Dort verhindern so genannte casparysche Streifen das direkte Weiterkommen. Spätestens an diesem Punkt, oder aber schon früher an den Zellen der Wurzeloberfäche muss das Wasser in den Symplasten strömen. Nach das Wasser das Endodermisgewebes durchquert hat, strömt das Wasser im Symplast weiter zu den leitenden Xylemgefäßen. In diesen baut sich der Wurzeldruck auf. Und zwar aufgrund des einströmenden Wassers. Beim Wurzeldruck handelt es sich um einen so genannten hydrostatischer Druck. Der Wurzeldruck ist dabei auch die Ursache für das „Bluten“ von verletzten Pflanzenteilen.
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