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Imam - Bedeutung Erklärung Definition - Lexikon - Imam


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Imam
Als Imam wird der Vorbeter beim isalamischen Gebet bezeichnet. Darüber hinaus handelt es sich um einen Ehrentitel für einen hervorragenden Muslim. Nach der Auffassung der Schiiten ist der Imam der legitime Nachfolger des Propheten Mohammed. Nach der Vorstellung der Schiiten erbt der Imam ein geheimes Wissen und Verständnis des Korans. Darüber hinaus besitzt er die Autorität der Interpretation des Korans und der Aufstellung eines islamischen Rechtsystems. In Deutschland gibt es rund 1200 hauptamtliche und rund 1000 ehrenamtliche Imame. Ein Großteil von ihnen wurde in der Türkei an staatlich anerkannten islamisch-theologischen Instituten ausgebildet und mussten ein Diplom abschließen.
Sie unterstehen danach als so genannte Quasi-Diplomaten den Attachés für religiöse Dienste der türkischen Generalkonsulate. Sie werden dann in verschiedenen Ländern eingesetzt, wobei sie über die Kultur und das Grundwerteverständnis an ihrem Einsatzort recht wenig wissen in der Regel. Ihr Auftrag besteht darin in Deutschland und in anderen Ländern den „türkischen Staatsislam“ absichern zu helfen. Auch in Deutschland gibt es Bestrebungen, wie in Österreich schon seit 1998 ausgeführt, die Imame an inländischen Universitäten ausbilden zu lassen.
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